wanderschuhe

29. Juni 2014

ich habe jetzt wanderschuhe.
sie sind neu. blau. und schön.

teaser

15. Juli 2013

wie zu erwarten habe ich alle klausuren überstanden. meine freiheit noch nicht ganz begreifend, widme ich mich jetzt so wunderbaren zeitverplempereien wie der steuererklärung, arbeiten und angenehmeren urlaubvorbereitungen.

in einer guten woche gehts los. grindelwald und ich fliegen am 24.7. nach san francisco zu einer riesigen hochzeit um dann viele, viele stunden im zug zu verbringen und über chicago und detroit nach new york zu fahren.
dort wird grindelwald ab dem 19. august sein praktikum antreten und nur ich muss zurück ins dann sicherlich noch grauere deutschland.

nichtsdestotrotz, die vorfreude ist groß! das wird ein ganz besonderer urlaub. mein erstes mal in den USA und falls ihr tolle Tipps habt oder jemanden kennt, der uns die ein oder andere Nacht eine schlafstätte bieten kann, kommentiert!

berichte folgen ab dem 24.7.

guatemala – endlich!

10. März 2012

nichts groß anderes als mexiko erwartend, überschritten wir die grenze. und hätten wir nicht aufgepasst, wären wir illegal eingereist. wieder in der hitze, schleppten wir uns zum „busbahnhof“ der grenzstadt la mesilla. was dann folgte, hatten wir überhaupt nicht kalkuliert: chickenbusse. nach der obligatorischen preisdiskussion (die bibel lügt!), ging es immerhin noch sitzend los: gequetscht zu dritt auf einer bank, die blaue flecken an den knien produziert und neben extrem jungen indigena müttern. mexiko war luxus! plötzlich stau, oder was? alle steigen aus und gehen schnell los, ihre riesensäcke auf dem kopf. nach einer weile erreicht die weisheit auch uns, und wir stapfen hinterher. vorbei an pickups voller menschen, die sich auch auf die reise zu fuß machen. von der straße runter auf eine sandfläche, da steht ein neuer, bereits prall gefüllter chickenbus. weil wir nicht noch mal zahlen wollen, werden wir da auch noch reingequetscht. umfallen ging quasi nicht, so eng war es. und als wir schon ganz platt gequetscht waren, wurde noch ein passagier dazu gestopft. dazu die rumpligen straßen, eine nette kombination. der chefquetscher vom dienst kletterte derweil bei offener fahrt von vorne nach hinten übers dach und zurück, ein akrobat in cowboystiefeln – der bus quasi sein pferd, hört auf pfeifen und schnalzgeräusche!
in huehuetenango wurden wir umgestiegen in den bus nach xela (quetzaltenango), so schnell konnten wir gar nicht gucken. wieder die letzten im bus, wieder stehen, schwitzen, leiden. das ist urlaub! blöderweise scheint das ticket immer nur mit dem ausstellenden chefquetscher zu gelten. netterweise wurden wir nicht rausgeschmissen, obwohl ich mich geweigert habe, nochmal zu zahlen. ich war wohl etwas herrisch.

alle schmerzen, alle müdigkeit, die ganze strapaze war vergessen, als wir uns endlich zu den langersehnten ins restaurant setzen konnten. und naja, essen, nach einem ganzen tag ohne, ist auch ziemlich toll.

jippieh! guatemala!

ps:
Wieviele Menschen passen in einen Chickenbus?
- immer einer mehr.
(hat T. mir beigebracht)

naher osten – deutscher osten

4. September 2010

nach kürzest aufenthalt in aqaba, einer nacht im wow-wadi rum, zwei noch sandigeren tagen in petra und einer unbequemen fahrt mit dem minibus sind wir nun in amman, der hauptstadt jordaniens angelangt. bisher hielt sich das gestarre in grenzen, jetzt kanns richtig losgehen. anfangs stahl mir noch die wasserflasche einige der blicke, doch der entledigten wir uns schnell. ramadan. leider kann ich meine blickfänger nicht so leicht loswerden. mit kopftuch werde ich erst recht nicht rumlaufen.

das hostel scheint neben im lonely planet (unserer bibel) auch in sämtlichen japanischen reiseführern erwähnung zu finden. dabei ist es nur für billig-geht-vor!-reisende tatsächlich als option zu betrachten. das hostel ist hygienisch gesehen so rein wie sein inhaber, der vielleicht die altbewehrte theorie lebt: wenn genug dreck steht, kann vor dreck nicht mehr der dreck gesehen werden. aber bettwäsche wechseln ist in den günstigen absteigen hier sowieso nicht so der trend. dafür ist das mansour hotel durch die hof position vom straßenlärm halbverschont. immherin etwas!

der inhaber ist zwar nur schwer verständlich, aber dennoch sehr nett. umso netter wurde er, als er hörte, dass wir aus berlin kommen und somit für ihn eindeutig ossis seien, unsereins dürfe erst seit drei-vier jahren reisen und ob es unsere erste auslandsreise sei. geschichtlich scheint er genauso wenig auf dem laufenden zu sein wie hygienisch, aber das macht ja nix. zu zwei dritteln hat er bei unserer reisegruppe immerhin recht – was das ossitum betrifft. er klärte uns auf, dass im nahen osten, die ossis weitaus beliebter seien, als die wessis. die wessis sind hochnäsig und vielleicht mögen die israelis die. die ossis hingegen seien so wie sie, die menschen aus dem nahen osten. man verstünde sich. manche wessis würden an der rezeption von hostels glattweg abgelehnt. ohoh.

heute wird das riskante unternehmen automieten-in-amman gestartet. nur ein tag und hoffentlich weit außerhalb des ammaner stranßenverkehrs. die wüstenburgen sind das ziel.

nach tel aviv, dann 2 tage besuchspause, und dann….

wer braucht noch skype, icq, myspace,…

18. August 2010

facebook hat alles, was ein leben vom bett aus braucht.

sogar das installieren von skype ist ab heute überflüssig, weil rounds es möglich gemacht hat über facebook videochat zu betreiben. lustige effekte, spielchen und gleichzeitig youtube-videos gucken…

macht spaß!

wenn ich jetzt noch tv gucken könnte über mein netbook, dann müsste ich nicht mal mehr den kopf schwenken.

mal wieder aufm ben gurion chillen

31. März 2010

in kürze trifft der erste teil der großen reisegruppe deren begleitung ich u.a. wegen verwandtschaftlichen verzweigungen gernstens übernehme ein. es beginnt mit einem geburtstag, der kuchen ist bereit.

viel hab ich erlebt in den letzten tagen. von einem die deutsche sprache verbieten wollenden taxifahrer, über viel zu viel essen bei einer drusischen, dann viel zu viel essen bei einer beduinischen und dann viel zu viel essen bei einer jüdischen familie.
entsprechend der pessach ordnung haben wir heute geputzt und wir können endlich wieder richtig durch die fenster schauen. essen kam nicht in meine nähe.

kommunist_innen hab ich auch kennengelernt.

das zweite halbe jahr wird eindeutig besser als das erste.

los gehts, da kommts geburtstagskind.
auf tolle 11 tage und hoffentlich nicht all zu viel uneinigkeit bei 15 leuten.

Buffy und Kröte

4. Januar 2010

Nicht eine sondern zwei niedliche, flauschige Kätzchen sind jetzt WG-Mitglieder! sie pupsen und lassen sich streicheln. klingt doch irgendwie sympathisch, oder?

muffin oder so

3. Januar 2010

morgen ist es so weit, nach vielen gesprächen rund um das thema und das tiefe bedürfnis meiner mitbewohnerin wird morgen aus der -trotz willkürlich zusammen gewürfelten erstaunlich harmonischen- 4er- eine 5er-wg. ein flauschiges kleines etwas aus dem tierheim wird es, eine katze. vermutlich sehr jung und noch formbar. absurd das ganze, wenn bedacht wird, dass überall um unser haus zahlreiche straßenkatzen leben, aber sicher macht es die wg noch harmonischer.

wenn das vieh mit mein bett macht, gibts keile.

in freudiger erwartung…

fußball, taxi, olé olé

17. September 2009

tragisch aber wahr: das ergebnis des vorgestrigen spielen maccabi haifa gegen bayern münchen in Tel-Aviv. 3:0 hat Haifa verloren, obwohl Bayern echt schlecht gespielt hat.
während des gesamten Spiels wurde Bayern ausgebuht und die Maccabi Haifa Fans waren erst nach dem 2:0 so enttäuscht, dass sie aufhörten Dauerparty zu machen.
An der Tribüne hing ein Transpi mit der Aufschrift:
„Different Time, different Place, same Empire!“

"different time, different place, same empire!"

ansonsten waren die reaktionen auf uns mit einem bayern trikot träger sehr sehr überschwenglich. dazu kommt, dass die tel-aviver haifa verlieren sehen wollten und einige im haifa block bayern sachen trugen oder auch eine deutschland fahne schwenkten.

ich kann jetzt hebräische Fangesänge und hab iamadoughnut zufällig getroffen. der konnte nicht mal sagen das wievielte spiel in israel er angeguckt hat, er ist hier auf einem fußballaustausch.

der rückweg war spannender und vor allem länger als erwartet. erst ein im stau steckender bus, aus dem wir dank einer sicher sehr netten frau zu früh und mitten im nirgendwo ausstiegen. dann ein shirut (großes taxi/kleiner bus), dass los fuhr als wir noch nicht alle drin waren. endlich am richtigen busbahnhof ein ganzes shirut für uns allein, knüpft uns den fahrpreis 5 minuten nach dem losfahren ab und bringt uns ans falsche – nicht so abgesprochene – ende der stadt. der fahrer ist geübt mit meckernden deutschen umzugehen. als sich 4 von uns 13 weigern auszusteigen schreit er noch lauter und droht wieder zurück nach tel-aviv zu fahren, macht die tür zu und fährt an. wir sind dann doch lieber ausgestiegen, da der fahrer auf der hinfahrt schon schwierigkeiten hatte wach zu bleiben.
auf dem nachhause weg wurden wir noch von einem zugekoksten mann angesprochen, der uns größtenteils schlecht Gelaunten seine lebensgeschichte erzählen wollte. Er war der sohn zweier shoa-überlebender. er ist dj und mediziner und wollte uns noch mit auf party nehmen.

nach einer stunde laufen lagen wir im bett. 3 stunden später mussten wir nach yad vashem…

da das haus kosher ist, fliehen 2 der coolen mitfreiwilligen und ich heute abend in die westbank zum grillen. ich hab irgendwas von einem fleischvorrat für 150€ gehört?

maccabi haifa vs. bayern münchen

14. September 2009

fußball…und das ganze in tel-aviv und ich bin morgen abend dabei – sofern wirs durch die jerusalemer rush hour schaffen.

und das alles für 100NIS!

freuet euch auf die berichte.