fahrradglück

17. September 2008

es ist 8uhr und ich könnte noch 2 h stunden weiterschlafen(ausnahmsweise). stattdessen entscheide ich mich dem menschen mit dem kaputten fahrrad meins zu leihen, mit dem gedanken im hinterkopf seins zu reparieren.
ich hab ja noch zeit.
er fährt los, vergisst mir den schlüssel zum kaputten zu geben. den versteckt er am s-bhf.
ich fahre zum s-bhf, viel zu früh für meinen geschmack, und ich finde den schlüssel nicht.
scheiße.
also fahre ich ein anderes fahrrad abholen, meine zeit wird langsam knapp, ich muss um 11uhr pünktlich auf arbeit sein.
für eine strecke von 20 minuten mit den öffentlichen brauche ich dank schienenersatzverkehr mehr als doppelt so lange.
endlich angekommen, bricht der schlüssel im fahrradschloss ab.
wider erwarten hab ich es dennoch pünktlich auf arbeit geschafft, wo mir dann verkündet wurde, dass ich heute frei habe.
es gab nix zu tun.

immer mitten in die fresse rein…!!

31. Juli 2007

„nimm die DRECKS-füße darunter!!“
whaaaaammmmm!!!

ich sitz in der s-bahn, 8uhr morgens, total verpennt. ein typ kommt auf mich zu und haut mir einfach so eins in die fresse. ich bin etwas verwirrt, der schlag war nicht ohne und mein schönes näschen fängt derbe an zu bluten… nachdem meine hände voll waren bekam ich den tip das ganze mit einem taschentuch zu klären. glücklicherweise war ich nicht allein.

die reaktionen:
nix
nix
nix
papa mit sohn: regt sich leicht auf und zeigt zivilcourage in dem er die polizei rufen will.
prolliger typ: fragt mich, ob der schlagende zu mir gehört, regt sich dann auf, weil ich’s verneine.
der schlagende selbst: kommt zurück und bezeichnet mich als assozial. freut sich aber über das rege interesse und geht bereitwillig mit zum schalter am s-bahnhof.
die 3 männer [der mob]: fragen sich gegenseitig, ob sie sich beim nicht-notwendigen festhalten des schlagenden helfen.
mann am schalter(total gelassen): „das ist eine tätlichkeit, nein, das dürfen sie nicht, …“ anschließend geht er dazu über, jemandem den weg zu erklären.
leute drum herum: „wie kann man denn ’ne frau schlagen!!“
schlagender: „das ist assozial!, DIE ist assozial! die wird das immer wieder machen, das ist auch eine von denen, die bier trinken und döner essen!!“
ich habs mit humor genommen…soweit es ging.
die uhrzeit wurde mir zum vorteil, alle mussten irgendwo hin (genauso froh endlich mal was zum erzählen zu haben wie ich) und keiner meiner starken, neuen beschützer bestand auf eine anzeige.

nase blutete bis gerade eben.

jetzt geh ich zum hebräisch-kurs, ein bisschen spaß in den ferien muss schließlich auch mal sein.

bvg hass blog

30. September 2006

unbelievable, gestern musste ich mich erneut mit ihnen rumschlagen, verlängerung eines abo antrags, wo sie, zwecks durchsetzung sinnloser bürokratie, uns dazu zwangen den antrag 3 mal von neuem auszufüllen. ich weiß nicht wie oft die ossitante hinter der scheibe ihre kollegin anrufen musste, um die kleinsten, unwichtigsten lapalien abzuklären. höhepunkt war, dass sie meine doch sehr feminine schwester fragte ob sie mein bruder sei, und zusätzlich jetzt sämtliche leute die in diesem raum waren unsere halbe familien geschichte kennen. mein tip: nicht mit logik kommen und immer zustimmen. nachdem wir dann also 45min für etwas brauchten, wofür mensch normalerweise 10min braucht, versuchten sämtliche fahrradwegüberquerer_innen meine laune zu verbessern, „drecksfotze“ war erstaunlicherweise das softeste…dabei hab ich doch gar nix gemacht, ich armes unschuldsschwein.

dennoch! meine laune ist spitzööö, schließlich fliege ich übermorgen von dannen. last chance to tell me what u want, am liebsten so präzise wie turbo…!

nun denn. leila torf ihr lieben!

mein erstes hausverbot

14. September 2006

gestern fuhr ich mit die bahn, ganz gechillt alles. kommt kontifrau rein. kontifrau sagt „tickets“ ich sag: „ach geh erstmal gucken ob wer noch ärmer gemacht werden kann“. ich zeig ticket, sie angepisst, weil pöbeln, checkt alles en detail. scheise, trägerkarte abgelaufen. sie:“personalien“. ich nehm ihr erstmal meinen schülerinnenausweis weg. sie: „ich ruf polizei“. ich:“mach doch“. sie telefoniert mit polizei, die ganz gechillt:“ja steigen se erstmal mit denen aus, wir kommen dann hin.“ wir steigen nicht aus. kontifrau tillt aus. keiner hört auf sie. authorität verkackt. sie ruft kumpelkontimänner an. sie steigt aus, die ein und sind sooone hoschis. ich dachte: „scheise ziften“. nix is, kontis. wir ignorieren sie, steigen aus, und verschwinden in der masse. die auch authorität verkackt und deswegen sprechen sie uns ein hausverbot aus… aber für was nur? die bahn? die station? oder…?

ich sag: „egal, ja?!“