expose me

13. Juli 2014

wenn die bibliothek dein zweites zuhause wird.
wenn kopfhörer mit deinen ohren verschmelzen.

wenn du deine wanderschuhe in den schallenden gängen zwischen den bücherregalen einläufst.
wenn der kampf um die arbeitsplätze unerbittlich in tonlosem geflüster und voll zorniger miene verläuft.

Der Zusammenhang zwischen der Einstellung mittelschichtorientierter Lehrkräfte und milieuspezifischer Diskriminierung sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler.

erster Exposé-Entwurf? ✓

This is it

20. August 2010

נגמר העבודה!

endlich ist die arbeit alle.

kein füttern, zähneputzen, popo abwischen, duschen, umziehen, rumschieben mehr und so unangenehm die tätigkeiten klingen, ich will nicht drüber nachdenken, dass es aus ist. aus und vorbei, dramatisch, tragisch, nicht auszuhalten. werden sie noch da sein, wenn ich das nächste mal zu besuch komme?

und der abschied von den alten steht noch aus. hossa.

der abschied war ganz schön fies zu mir. oder waren es einfach die direktorinnen, die sagten, ich würde kein dankes-geschenk für ein jahr harte, freiwillige arbeit verdienen, weil ich am letzten schultag lieber etwas mit meinen eltern unternehmen wollte…? nun, ein jahr dieser art mit so unschönem ende, das schmerzt – geschenk egal, aber kein danke, kein richtiges tschüss?

alles irrelevant. meine direkten kolleginnen und ein bissl auch die jugendlichen haben mir ihren dank gezeigt *schnulz* fraglich, ob dank bei freiwilliger tätigkeit, die gerne gemacht wird und aus eigenem antrieb heraus, erwartet werden sollte. was ist der mensch ohne anerkennung. *trief*

jetzt gehts ans reisen, jippieh! bei der hitze anstrengender wie arbeit.

golan, wüste, jordanien (im prinzip auch nur wüste) und hoffentlichhoffentlich ägypten.

zurück? wenns denn sein muss, ende september.

„von nun an ging’s bergab“*

5. März 2009

bin viel öfter krank, habe ständig Rückenschmerzen und jetzt auch noch dauernerveinklemmung mit massiver bewegungseinschränkung.

warum?

a) ich werde einfach alt.
o d e r
b) mein kopf ist zu schwer.

letztens hatte eine (mitlesende) freundin den megagenialen vorschlag gemacht in ein paar jahren eine senior_innen WG aufzumachen und gemeinsam über das bald auslaufende kindergeld zu jammern, rommy zu spielen und tiershows im tv zu gucken. ich bin hundertpro dabei und freue mich schon darauf.

frührente für alle. und zwar sofort.

_______________________________________________
*Hildegard Knef

….wer mir jetzt mehr sport empfiehlt bekommt beim nächsten mal meine sportliche seite zu spüren. brr!

Das Ding mit dem Essen II

26. Februar 2009

(erster teil)

trotzdem ich jetzt also schon wieder eine weile fleisch esse, tue ich mich immer noch sehr schwer damit.
Ganz einfach sind schnitzel, also essen. sogar zubereiten, sprich das rohe fleisch anfassen geht inzwischen – mit einiger überwindung – klar.
nach meinem ersten versuch einen broiler zu essen habe ich fast gekotzt, doch langsam hab ich mich auch damit arrangiert.

das problem ist jedoch keinesfalls der geschmack, meine vorstellungskraft brennt mir mir durch. Wenn zu leicht vorstellbar ist, was es ist, geht es nicht.

Höhepunkt war das liebevoll zubereitete eisbein, welches mir letztens kredenzt wurde. da ich die marke erziehung genossen habe, die zum kosten verpflichtet, stach ich rein und hervorkam ein kleiner fluss rotes blut……dieses Stcük Schwein ist umsonst gestorben.

interessant war dann auch die Erfahrung beim Edelbuffet letzte Woche, meine französische kollegin erzählte etwas von „Ochsenbacken“, die es geben würde. Bis ich es sah und es auf meinem Teller landete, dachte ich sie würde mich verarschen oder ihr deutsch ist doch noch nicht so gut. ….was soll ich sagen, auch dieser Name (zu spezifisch und Phantasie anregend) machte mir das zwar sehr zarte Fleisch nicht gerade schmackhaft.

ich bin eine mimose :(

zu viel flimmern

20. Februar 2009

8 stunden am tag auf arbeit sinnlos hocken und nichts tun. einzige beschäftigungsmöglichkeit der lahme computer und das internet. selbst da fällt mir nix mehr ein. auf altermedia steht eh immer nur das gleiche.
zu hause bin ich dann trotzdem so fertig dass ich mich oft nur noch vor die nächste flimmerkiste setze. was ist aus dem leben geworden, dass ich für recht ausgefüllt, sinnvoll und schlau hielt?
arbeit stinkt. besonders diese sinnlosigkeit in der ich hier täglich versinke.

gut, dass es immer irgendetwas gibt auf das die schuld geschoben werden kann.

geklaut: klick

steile These #7

13. Januar 2009

Je größer die Weihnachtsbäume, die auf der Straße rumliegen, desto wohlhabender die Gegend.

definitiv nicht die neuste Erkenntis, aber verdammt nervig, wenn mensch von arbeit mal nur zum bäcker will und kein platz mehr aufm gehweg ist.

erdbeben mitten in berlin

18. September 2008

…scheiß baustelle. das ganze haus wackelt!

fahrradglück

17. September 2008

es ist 8uhr und ich könnte noch 2 h stunden weiterschlafen(ausnahmsweise). stattdessen entscheide ich mich dem menschen mit dem kaputten fahrrad meins zu leihen, mit dem gedanken im hinterkopf seins zu reparieren.
ich hab ja noch zeit.
er fährt los, vergisst mir den schlüssel zum kaputten zu geben. den versteckt er am s-bhf.
ich fahre zum s-bhf, viel zu früh für meinen geschmack, und ich finde den schlüssel nicht.
scheiße.
also fahre ich ein anderes fahrrad abholen, meine zeit wird langsam knapp, ich muss um 11uhr pünktlich auf arbeit sein.
für eine strecke von 20 minuten mit den öffentlichen brauche ich dank schienenersatzverkehr mehr als doppelt so lange.
endlich angekommen, bricht der schlüssel im fahrradschloss ab.
wider erwarten hab ich es dennoch pünktlich auf arbeit geschafft, wo mir dann verkündet wurde, dass ich heute frei habe.
es gab nix zu tun.

wenn alte männer englisch reden…

29. August 2008

…dann darf ich schon mal überrascht gucken. inbesondere wenn der an mich gerichtete satz lautet:
„I love sex more than gender“ und ich diesen menschen vorher noch nie gesehen habe UND er ein waschechter Christ ist.
es dauerte also einen moment bis ich begriff, was gerade los ist. natürlich hat er nur von meinem t-shirt abgelesen, das ich schlaftrunken und unbewusst am morgen angezogen hatte.

trotz christ-seins nahm er es mit humor und sagte nur (diesmal auf deutsch): „sehr modern, sehr modern“

hui.

wuffwuff

28. August 2008

ich bin das kleine, kläffende schoßhündchen vor dem großen Tor der gemäßigt christlichen Organisation bei der ich zur Zeit mein FSJ absolviere.


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