google me

9. August 2013

gerards mutter übernahm die ehrenvolle aufgabe auf die UPS-Lieferung zu warten, so dass wir mit väterlicher fahrkraft nach silicon valley auf abenteuer fahren konnten.
erste station: facebook-headquarters (hacker way 1)

facebook hq

ein verwirrendes, flaches gebäude, das von allen seiten gleich aussieht. zuerst wollten wir keine böse absicht unterstellen, trauten uns aber vorsichtshalber nicht außer sichtweite des autos, um den fluchtartigen rückzug im falle einer leibhaftigen firewall zu sichern. die firewall entpuppte sich dann neben intensiver videoüberwachung (sind wir jetzt auf facebook?), als süßigkeitenschale, lächeln und gekühltem softdrink. das alles schaffte es fast – aber nur fast – unsere aufmerksamkeit vom schlaraffenland im innenhof fernzuhalten. bunt, glücksversprechend, sonnig und voller menschgewordener facebook-interaktion glitzerte uns der „campus“ an, den zu betreten uns verwehrt wurde:“do you know someone INSIDE?“….marc zuckerberg? mit einem müden lächeln wurde uns erklärt, dass wir am parkplatzeingang ein photo neben dem ‚daumen-hoch-symbol‘ schießen dürfen (und auf facebook posten), was wir argumentationslos machten.

zweiter stopp: google headquarters (in paolo alto)
etwas enttäuscht aber hoffnungsvoll folgten wir dem bunten hinweisschildern. blau, grün, gelb und rot – das sind unsere farben. so gestaltet waren auch die fahrräder, die wir sofort bestiegen (ich etwas zweifelnd, ob wir dürfen).

google bike

im sonnenschein befuhren wir den riesigen campus, der voller beschäftigter menschen mit google-shirts war. die joggten, aßen, fuhren fahrrad, saßen aufm sonnenstuhl am laptop, diskutieren in runden oder spielten lautstark mannschaftssport. alles das bezahlt und glücklich. glückliche kleine arbeiterlein, die kreativsten köpfe des landes, die effektivsten teamworker, die zwischen skulpuren spazierend die welt neu erfinden. das campusmuseum und der rest dieser traumwelt wurde uns wieder mit einer ablehnenden süßigkeit schmackhaft verwehrt.

google

der abend dieses 1.august klang wohlschmeckend beim abendmahl im ferienhaus von potsdamer freund_innen aus, wo ich das wohl intensivste harry potter gespräch über mehrere stunden führte. das war besonders schön und umso beeindruckender wie gut&lang trotz der dekade an altersunterschied wir uns unterhalten konnten. danke :)

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