20.4.2010

21. Oktober 2009

Unabhängigkeitstag in Israel und somit Riesenparty hier.

so ironisch.

busfahren

19. Oktober 2009

sonntag, dienstag, mittwoch und donnerstag fahre ich jeden morgen und jeden nachmittag bzw. abend je 1,5 stunden bus.
im vergleich dazu: bei meinen vorherigen besuchen wurde uns busfahren gänzlich verboten, in deutschland gabs damals noch den tip mit auf den weg, immer ganz hinten sitzen.
heute ist mein stammplatz immernoch fast ganz hinten. das liegt aber nicht an der angst vor einem attentat, die ist irgendwie gar nicht in meinem kopf, sondern viel mehr daran, dass es unbedingt notwendig ist in israelischen bussen vorwärts zu sitzen. wer steht hat eh komplett verloren und rückwärtssitzenden wird schlecht, egal wie stark der magen ist – wer was anderes sagt lügt!

obs ein zeichen für die dörflichkeit haifas ist, verglichen mit berlin? wer weiß. auf jeden fall fahre ich jeden der gegannten morgen mit dem gleichen busfahrer. der trägt eine schiebermütze und scheint ganz nett. aber ich bin berlin gewohnt und hier ist alles anders. besonders die busfahrer sind entspannter – es kann sein, dass große gruppen mit gepäck für ein jahr einsteigen, alle fahrkarten kaufen müssen und der bus über 5 minuten dafür steht und dennoch gibts keine maulerei.
mein fahrer hat eine freundin, die jeden morgen an der gleichen haltestelle einsteigt und immer vorm krankenhaus für den fahrer und einige fahrgäste die kostenlose zeitung holt, die dort verteilt wird. wenn sie wieder eingestiegen ist guckt sie in die runde und alle die ne zeitung wollen melden sich. ich find das alles sehr beeindruckend.

und die kontrolleure? die sind alte gemütliche typen in uniform, die gemach gemach durch den bus laufen, vielleicht alle paar wochen mal…und in berlin?