Luxus ist kapitalistisch

20. Mai 2007

ich wagte es mal wieder, ich begab mich nach thüringen und wies so kommt, schlürfte ich mit fubar, lexi, andersleben und dem genialen aftershow in weimar ein teechen (etc.). langweilige story, lustige entdeckung:
luxus ist kapitalistisch. so ein pech aber auch… dabei wurde mir früher immer eingetrichtert: „freedom and luxury for all = communism“

weimar_teestube

details:

Anarchofrühstück: 1,50€
eine Tasse schwarzer Kaffee, eine filterlose Zigarette (handgedreht)

Kapitalistenfrühstück 8,00€
drei Brötchen, zwei Sorten Wurst und Käse, Butter, ein Kavier-Ei, Konfitüre, Honig, Obst, eine Scheibe Lachs, Sekt, dazu Kaffee, Tee oder Kakao“

-----> bin ich froh keine anarcho (anarcha?? anarchin??) zu sein. pfuipfui

ich komm wieder, keine frage, …vielleicht nicht unbedingt am männer-herren-vater-sauf-ich-hätte-gern-dicke eier-denn-ich-bin-bescheuert-und-leg-mich-mit-lps-an-tag

ps: lieblingszitat von heute (und das nicht mal von mir): dead men can‘t rape.

9 Kommentare

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  1. „männer-herren-vater-sauf-ich-hätte-gern-dicke eier-denn-ich-bin-bescheuert-und-leg-mich-mit-lps-an-tag“
    ----> das klingt verdammt interessant, mehr infos!


  2. alle mal….diese Bezeichnung für den 17.05 diesen Jahres klingt verdammt passend für den darauffolgenden samstag !!!


  3. na toll. da schreibe ich so spannende sachen und wieder wird sich nur für das interessiert, was ich nicht schreibe.

    infos gibts nicht. ich sag nur: ein mann weniger!


  4. „dead men can’t rape.“ ist ein wirklich blöder spruch, der antisexistischer politik einen bären-dienst erweist!
    für eine genauere analyse! fight sexism!


  5. anarchistin?? vielleicht?
    ohh ja ich hätte auch das kapitalisten oder besser kapitalist_innen frühstück gewählt,obwohl ich kaviar nicht mag und ich 8 euro doch etwas teuer finde…
    „ich will den kapitalismus lieben,weil soviel für ihn spricht.
    ich will den kapitalismus lieben,doch ich schaff es nicht.“


  6. aber konzuela! da wäre die männliche version anarchist. ich suchte die weibliche version für anarcho.
    neeneneeee


  7. und warst du da am „ich stell mich hinter lps und ruf ausziehen tag“?
    nein.


  8. […] Tür und Wände eines Szenecafés, welches die Tatsache erkannt hat, dass sich unter den herrschenden Bedingungen der_die Besitzer_in von Produktionsmittel ein besseres Frühstück leisten kann als der_diejenige, die nur im Besitz ihrer Arbeitskraft ist (siehe hier), hat er mit seinen Bildern gestaltet. Leider wurden sie ohne Absprache mit dem Künstler von einer Kellnerin gewaltsam entfernt. Zum Glück digital festgehalten: […]


  9. […] Nicht nach einem Anarcho-Frühstück (türkischer Kaffee mit selbstgedrehter Zigarette), sondern nach einer selbstverwalteten Morgen-Mahlzeit schnorpselten wir zu einem Workshop, von dem wir noch nicht wussten, dass er eine neue Leidenschaft in uns entfachen würde. Ein Workshop zum Action-Climbing. Wir betraten zu dritt die Wiese auf der wir diese Veranstaltung verortet hatten und sahen zunächst einmal nichts. Bis wir unsere Blicke nach oben richteten und zwei Gestalten an Seilen in den Bäumen baumeln sahen. Die erklärten uns dann, dass sie noch irgendso ein Spezialseil festmachen müssten und dass sie dann gleich anfangen könnten. Wir beobachteten sie, wie sie an verschiedenen komplizierten Knoten herumzogen und dann stiegen sie herunter und begannen uns einen kleinen Einblick in die Kunst des Action-Climbings zu geben. Zuerst begannen wir mit dem Taping, was bedeutet, dass man mit zwei zu Schlinge geformten Bändern, an denen man sich mit einem Karabiner sichert, einen Baum hochklettert. Und das ist wirklich toll, denn damit kann man echt überall hoch! Mit dieser neu erlernten Fähigkeit fühle ich mich wie ein Bauminsekt, das alle Höhen der Flora bezwingen kann. Den Namen der zweiten Disziplin habe ich vergessen, aber das hat noch mehr Spaß gemacht, weil es mit viel weniger Anstrengung verbunden ist: Man hat zwei kleine Seilchen, die mit einem Spezialknoten verbunden sind, der fest wird wenn man ihn belastet. In das eine Seilchen steckte man seinen Fuß und mit dem anderen sichert man sich mit einem Karabiner an seinem Klettergurt. Man belastet dann immer abwechselnd die beiden Seile und zieht das Nichtbelastete einen Stück hoch. Auf diese Art und Weise habe ich mich dann in einer unerträglichenglaublichen Leichtigkeit hochgezogen, bin dann in 15 Metern Höhe über ein Seil gelaufen, habe mich dann da ein wenig baumeln lassen und mich dann mit einer speziellen Technik wieder abgeseilt. Und diese ganze Prozedur hat so doll Spaß gemacht, dass ich mir vorgenommen habe, gleich wenn ich wieder zu Hause bin, für einen Klettergurt und Kletterzubehör zu sparen. Ich werde mir vornehmen mal in 30 Metern Höhe ein Buch zu lesen, weil ich glaube, dass man sich da viel besser konzentrieren kann. Vielleicht schreibe ich auch eines. […]


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