liebes neues jahr

31. Dezember 2006

bitte liebes neues jahr, komm ganz, ganz schnell.

ich hab einfach kein[en] bock mehr, auf wehende deutschlandfahnen in gefühlsduseligen jahresrückblicken…!

„sei doch nicht so männlich“

30. Dezember 2006

auseinandersetzungen auf parties.
irgendwie schaffe ich es jedesmal mitten drin zu sein. ob aus eigenverschulden oder zufällig sei jetzt mal so dahingestellt. der eine ist total dicht, kann kaum noch laufen und will dem anderen, der ebenfalls total dicht ist, auf die fresse haun. hinzukommen noch der gesamte freundeskreis beider beteiligten. schwierige situation durch die ich mich gewohnter weise hindurch brülle. mensch mag es kaum glauben, es wirkt: das schreiorgan einer frau hat tatsächlich mehr erfolg als die „muskeln“ eines kerls. gestern also bekam ich dafür dann diesen satz an den kopf geknallt. dabei ist es doch voll unlogisch, seit wann versuchen typische männer kritische situationen mit worten zu klären?
auch egal, rausgeflogen sind der betrunkenere und seine kumpels dann eh, auch wenns am ausgang schwierig wurde, da unter den ebenfalls be-/angetrunkenen veranstaltern kloppi-geile idioten waren.
schade fand ich, dass der typ, der sich mit der dekonstruktion von geschlechtern in seiner facharbeit befassen will, ausschließlich die männer nach vorne rief, und die frauen, die zu dem zeitpunkt die situation noch gemanaged hatten, völlig außer acht ließ. tolle leistung…

my favourite song

28. Dezember 2006

der ist von prodigy, bin mir nicht ganz sicher wie der heißt, aber ist vom letzten album („always outnumbered, never outgunned“).

wenn ich den song höre, hab ich den geruch meines mini zimmers in nz in der nase. ganz schön verrückt.

schweihnachten

25. Dezember 2006

im ofen die gans, der stollen noch nicht angerührt, oh holde weinachtszeit.

alle haben sich lieb, streitthemen werden gemieden. gelungen ist diese perfekt erschaffene, fast schon herbeihalluzinierte harmonie dann doch nicht komplett. der glühwein macht den strich durch die rechnung. die durch verdrängung ermöglichte angenehme stimmung zerplatzt.
dank einem coolen mitschüler, konnte ich mir zu hause mit beverlyhills cops 1&2 im TV den abend versüßen. gerettet haben den abend meine wundervolle mitbewohnerin und *hust* mein schatz mit ihren überraschungsgeschenken.
(toll waren natürlich auch die geschenke von allen anderen mitlesenden)

das schöne an weihnachten ist, dass, sobald es vorbei ist, es noch ein ganzes jahr dauert, bis zum näxten mal.

Ode an meine Badewanne

23. Dezember 2006

an kalten tagen, eine heißes bad nehmen und lauthals mitsingen…

herzlichen glückwunsch

16. Dezember 2006

lieber spät als nie,
aber hiermit gratuliere ich sehr herzlich, denn die chipkarten wurden ABGESCHAFFT!!
dies ist u.a. ein Verdienst der Chipini und deren kontinuierlicher arbeit, respekt.

heute gab es eine jubelkundgebung mit glühwein, tee, kinderpunsch und wiedermal hat die „linke“ berlins ihr desinteresse klar zum ausdruck gebracht, peinlich. props an die, die da waren.

LPS

ps: grüße an mom&dad, die jetzt fleißig mitlesen…

boring

14. Dezember 2006

= me

woohooooooo

11. Dezember 2006

uhh yeah… bis jetzt zwar nur an einem comp, aber es ist da, das große, weite, einzigartige….*trommelwirbel* *trompete: dödödödötödööö* INTERNET *blink*flash*

OKTOBERREVOLUTION, PELMENI & WODKA

1. Dezember 2006

alljährlich, so um den 6./7.November, pflegen meine alten revoluzzer eltern eine oktoberrevolutionsparty zu veranstalten.
sie ist schon so beruehmt, dass, sobald es november wird, die leute anfangen nach der großen feier und einer einladung zu fragen.
am samstag oder sonntag zuvor gibt es dann den subbotnik (fuer die nicht ossis: arbeitseinsatz), zu dem hoffentlich zahlreich erschienen wird, um die pelmeni (hackfleisch umhüllt mit nudelteig, oder vegetarisch: gebratene pilze/kartoffelbrei/spinat – fuellung) herzustellen.
der raum wird mit roten fahnen und mit schriftzuegen wie: revolutia, elektrifikatzia, sieg, etc ect etc (in kyrillischen lettern natuerlich )geschmueckt und ab 20uhr trudeln die anderen, meist alte genossen oder freund_innen ein. beim obligatorischen begrueßungswodka bleibt es nicht und nach einer angemessenen menge dreht mein werter herr papa die musik laut und groehlt als vorsaenger „den heimlichen aufmarsch“. aus allen kehlen toenet dann: „…arbeiter bauern, nehmt die gewehre, nehmt die gewehre zur hand!“ diesen job muss er nicht lange innehalten, denn alle wollen die lautesten, die besten revoluzzer sein, …das scheint wodka so an sich zu haben. fuer nicht ganz so geuebte saenger wie meinen vater gibt es auch liederbuecher. so weit so gut, das essen ist lecker, die vorspeisen, die pelmeni, alles. die anderen trinken wodka und dieses jahr, ja dieses jahr habe sogar ich mit 2mm wodka mit meinem macker angestoßen, der sich erstaunlicherweise ebenfalls als tatkraeftiger saenger heraustat. nun kommt aber irgendwann die phase, wo der_die erste anfängt zu kotzen und meist ist das dann die zeit, an der mensch sich, als nuechterne person aus selbstschutz zurueckziehen sollte. die leute fangen an ausfallend zu werden, wie es betrunkene so ansich haben. einen musste ich gar nach hause geleiten, nicht ohne zwischenfälle wohlbemerkt.

wie jedes jahr nach diesem trubel (die couch riecht immer noch nach kotze) schwöre ich mir: nie wieder, doch dran gehalten habe ich mich bis jetzt noch nie. diesmal wars besonders schlimm, da die kertwendungvon nett zu schrecklich besonders krass war.

die einzigen die ich von jetzt an im vollrausch nach hause bringen werde sind tapete und vielleicht 2-3 andere gute freund_innen, die sich selbst dann noch zu benehmen wissen und höxtens in die u-bahn kotzen, viel ueber essen reden oder kuschlig werden.

in diesem sinne: nieder mit dem alkohol


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